Der Bürgerplan

Der Bürgerplan

Wo steht die Gemeinde Bodenwöhr in 20 Jahren? Um unseren Heimatort fit für Gegenwart und Zukunft zu machen, will die Bürgerliste zusammen mit Ihnen und mir als Bürgermeister – sofern Sie mir mehrheitlich das Vertrauen schenken  – die folgenden Maßnahmen umsetzen:  unseren Bürger-Plan.

Hammersee

Nicht länger zuschauen. Anpacken!

So sah der Hammersee im Sommer 2018 aus.

Es gab bereits zahlreiche Untersuchungen, Empfehlungen und Vorschläge, wie die Wasserqualität des Hammersees zu verbessern sei. Die Algenbelastung gefährdet Menschen, Tiere und Natur sowie die Zukunft unseres Tourismus-Ortes. Nun müssen wir mit allen Beteiligten endlich einen konkreten Handlungsplan entwickeln und den umgehend in die Tat umsetzen. Gemeinsam statt gegeneinander. Zielführende Maßnahmen statt Schuldzuweisungen, Parteien-Kalkül oder tatenloses Abwarten. Als erstes werde ich dem Gemeinderat konkrete Vorschläge für Vorfluter unterbreiten, um den Nährstoffeintrag zu reduzieren, und einfache sowie preiswerte Lösungen, um das Wasser bei kritischer Wetterlage in Bewegung zu halten. Weitergehende Maßnahmen sind bereits in Planung.

Bauland aus Gemeindehand

… statt Abholzen und Absahnen!

Bild: JenkoAtaman / fotolia.de.

Bauland muss zuallererst für die  jungen Leute aus unserer Gemeinde geschaffen werden – zu bezahlbaren Preisen.  Dort, wo es den Menschen nützt und der Umwelt nicht über Gebühr schadet. Nur wo die Gemeinde selbst  erschließt, müssen junge Familien nicht auch noch die Rendite eines  Investors aufbringen. Statt Wälder abzuholzen, gilt es zunächst, gemeindeeigene und private  Flächen nahe bestehender Bebauung und auf Grünland zu entwickeln. In der Gemeinde Wenzenbach konnte durch Eigen-Erschließung der qm-Preis zuletzt um rund ein Drittel gesenkt werden.

Rathaus

Selber bauen statt dumm schauen!

Bild: ALDECAstudio / fotolia.de

Die Gemeinde Bodenwöhr braucht jetzt endlich das neue Rathaus. Es muss in der Ortsmitte entstehen. Es soll so groß wie notwendig (für die nächsten 25 Jahre) und so preiswert und repräsentativ  wie möglich werden.  Ohne zusätzlich  Rendite für einen externen  Bauträger zu kosten. Statt ein Rathaus an einem neuen Standort teuer – inklusive Grunderwerbssteuer – zu kaufen, wollen wir einen zweckmäßigen, zukunftsorientierten, finanzierbaren und dennoch vorzeigbaren Neubau an der Stelle des blauen „Alten Rathauses“. Dort gehört das Rathaus hin, dort können wir eine kostengünstige und attraktive Variante schaffen. Unnötige Mehrausgaben würden  die Gemeindefinanzen in unglaublicher Weise belasten – und das würde für alle Bürgerinnen und Bürgern gleich teuer! Betrachten wir den Verlust der Zuschüsse, die es vor sieben Jahren geben hätte, und die enorme Steigerung der Baukosten seitdem, sollten wir jetzt handeln, wo neue Förderprogramme und noch günstige Zinsen winken. 

Bildung: Das Beste für unsere Kinder!

Foto: BillionPhotos

Bei der Kindergarten-Situation müssen wir in Zukunft vorausschauend handeln und praktische Lösungen zum Wohle unserer Kinder finden. Notgruppen in der Hauptschule dürfen keine Dauerlösung sein. Unsere Grundschule muss in enger Abstimmung mit Eltern und Schulleitung fit für die Zukunft gemacht werden, auch und vor allem in puncto Raumprogramm. Beim Schulverband möchte ich endlich die Beschlusslage des Gemeinderates vollziehen. Das heißt, wir streben eine Zusammenarbeit mit Neunburg vorm Wald an, wofür ich mich bei der Regierung der Oberpfalz massiv einsetzen werde. Gleichzeitig  werde ich aber – auch für den Fall, dass dies nicht umsetzbar sein sollte – die Vereinbarung zwischen Bodenwöhr und Bruck neu verhandeln. Im Ergebnis muss ein Vertragsentwurf entstehen, mit dem beide Seiten gut leben können. Dann befinden wir uns in der komfortablen Lage, für unsere Kinder aus zwei Möglichkeiten die Bessere aussuchen zu können. Die Gemeinde Bodenwöhr muss endlich aktiv die Interessen Ihrer Schülerinnen und Schüler vertreten, das ist unser Recht, aber auch unsere Pflicht.

Ortsentwicklung für alle

… statt Profit für Einzelne!

Der Gasthof Schiessl prägt den Ortskern.

Orts-Entwicklung heißt auch Fairness: Alle Ortsteile müssen mal drankommen. Wer einen Ort zukunftsfähig machen möchte, braucht zunächst ein schlüssiges Konzept. Das gilt für den Ortskern ebenso wie für die Ortsteile. Das Bestehende muss geprüft und das Wertvolle erhalten werden. Was fehlt, muss ergänzt werden. Profitieren sollen alle, die dort wohnen oder zu Gast sind. Orte sind nämlich keine Spekulationsobjekte. Und Baudenkmäler sind kein altes Graffl.

Lebensqualität für alle

Zukunft den für Tourismus

Bodenwöhr hat viele schöne Stellen.

Unsere Gemeinde – inklusive aller Ortsteile – birgt viele Perlen, die das Leben hier schön machen, aber auch das Urlauben. Ein sauberer See mit ordentlicher Logistik ist das Kronjuwel, das wir endlich wieder aufpolieren müssen. Aber jedes liebevolle kleine Geschäft, jedes gemütliche Wirtshaus, jede schöne Landschaft ist ebenfalls Teil des leuchtenden Mosaiks mit dem Titel „Lebensqualität“. Diese Stärken wollen wir sammeln, miteinander festigen, ausbauen und gemeinsam bewerben, um uns auch in Zukunft als leistungsfähige Tourismusgemeinde, aber auch als liebenswerter Heimatort im Oberpfälzer Seenland zu behaupten.

Gemeinde heißt

Alle abholen und mitnehmen!

Gemeinde kommt von Gemeinschaft. Wir leben, lachen, arbeiten und erholen uns gemeinsam. Niemand ist eine Insel. Beste Start-Chancen für unsere Jungen, größtmögliche Hilfe für unsere Schwachen und Alten sowie hohe Lebensqualität für alle. Gemeinde, Vereine und Initiativen haben es leichter, wenn wir sie vernetzen. Pfiffige Konzepte helfen, wenn manches im Alter schwerer wird, Solidarität überwindet Unzufriedenheit. Gemeinsam packen wir es an!