Der Bürgermeister-Kandidat

Der Bürgermeister-Kandidat

„Du willst Bürgermeister in Bodenwöhr werden? Warum tust Du Dir das an?“

Darauf laufen wohl die Reaktionen hinaus, die mir Freunde und Bekannte entgegneten (sowohl aus meiner Heimatgemeinde selbst heraus als auch aus etlichen anderen Städten und Gemeinden der Oberpfalz), als ich sie von meinem Vorhaben in Kenntnis setzte.

„Weil das einer der schönsten Orte der Welt ist, weil ich dort aufgewachsen bin, nie die Verbindung dorthin habe abreißen lassen – weder beruflich noch privat - und ganz wichtig: weil ich daher weiß, dass die Leute und die Landschaft dort mich brauchen“, hab ich sinngemäß immer entgegnet.

Die Replik war auch meistens ähnlich. Wenn es über „Du wirst wissen, was Du tust“ oder „Was wird dann aus Deinem Verlag?“ hinausging, landete mein Gegenüber schnell wieder beim Bodenwöhr-Bashing. „Dir ist schon klar, dass der Weiher total kaputt und  der Gemeinderat führungslos ist, und dass dort im Rathaus Kopflosigkeit herrscht“. Das dürften die Top 3 gewesen sein. Nähere Kenner der Materie fügten noch an, dass „die Schwandner und die Erzhäuserer nie die Eingemeindung  verwunden haben“.

Ich habe auch auf diese Einwände immer dieselben Antworten gegeben. Ich finde, sie sagen schon viel über meine Motivation aus, dieses Amt ausüben zu wollen. Darum mache ich diese Antworten hier öffentlich.

  1. Ja, ich weiß, was ich tue.
  2. Ich habe für eine optimale Nachfolge in meinem Verlag gesorgt.
  3. Kaputter Weiher;  niemand da, der den Gemeinderat eint und führt, Investoren-Hörigkeit statt Zukunftsplan, miserable Außendarstellung des Rathauses UND die Eingemeindungs-Geschichte: Das sind etliche, aber bei weitem nicht alle Gründe, die mich gerade darin bestärkt haben, in meine alte Heimatgemeinde zurückzukehren und hier anzupacken.

 Ich will ein willens- und leistungsstarker Bürgermeister sein,

  • der Probleme erkennt, sie anpackt und löst, 
  • den Gemeinderat leitet, ohne ihn zu bevormunden,
  • alle mitnimmt zu einem produktiven Miteinander statt alle auseinander driften zu lassen in ein destruktives Gegeneinander
  • der die selbstverständlichen Spielregeln gesellschaftlichen Zusammenlebens und gesetzlicher Vorgaben einhält
  • der weiß, was wohl und weh tut
  • der ein offenes Ohr für jedermann hat
  • der Ahnung von Wirtschaft, Respekt vor Menschen, tiefe Einblicke in die gesamte Oberpfalz, beste Kontakte und keine Angst vor hohen Tieren hat.

Wenn Sie jetzt noch nicht abschalten, sondern diese Ziele gut finden, dann lade ich Sie herzlich ein, mich auf den folgenden Seiten als Person und in meinen Plänen für die Gemeinde Bodenwöhr näher kennenzulernen.

Am besten geht das jedoch auf der Straße, im Wirtshaus oder auf einer öffentlichen. Sprechen Sie mich einfach an, ich freue mich! Denn nur gemeinsam können wir etwas reißen.

Herzlich,

Ihr Hubert Süß